Die Automobil- und Zulieferindustrie steht vor erheblichen Herausforderungen. Starker Kosten- und Preisdruck aufgrund steigender Rohstoffpreise und globale Konkurrenz zwingen zu einer effizienteren Produktion. Eine zentrale Lösungsstrategie ist die Einführung von Smart-Factory-Konzepten, die auf Digitalisierung und Automatisierung basieren. Durch den Einsatz vernetzter Maschinen, Echtzeit-Datenanalyse und selbstoptimierender Produktionsprozesse werden Ausfallzeiten minimiert, die Effizienz gesteigert und Ressourcen optimal genutzet.

Maximale Effizienz in einer automatisierten Fertigung – ein Kinderspiel mit maschinenintegrierten Messsystemen von Blum-Novotest!

  • Anwendungen

Digitalisierung und Automatisierung sind wohl zwei große Herausforderungen in der Automobil- und Zulieferindustrie, ebenso bieten sie jedoch auch einflussreiches Potenzial für eine leistungsfähige und profitable Produktion. Um auf dem internationalen Markt wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen ressourcenschonendere und innovative Komponenten in den Fertigungsprozess Einzug halten. Finden Sie im Folgenden einige interessante Anwenderbeispiele, die wir mit unseren innovativen Messsystemen unterstützen.

Getriebe für Kraftfahrzeuge und Lastkraftwagen

Prüfstände für Getriebe, Gelenkwellen, Hydraulik bei Global Powertrain Daimler AG
  • Weltweit über 20 Prüfstände Getriebeprüfstände, Gelenkwellen-, Pumpen- und Hydraulik-Prüfstände im Einsatz
  • Serienprüfstände (End-of-Line) für Drehmoment- und Drehzahl-Tests zur Sicherstellung der hohen Montagequalität der Getriebe
  • Auditprüfstände zur Verifizierung der Qualität der Serienprüfstände sowie zur Darstellung spezieller Funktionen

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Läufer eines Drehkolben-verdichters (Rootsrotor)

Scannender Messtaster TC63-DIGILOG bei WFL Millturn Technologies GmbH & Co. KG
  • Drehen und Fräsen des Rotors auf der M40 MILLTURN bis auf Endmaß in Schleifqualität im automatisierten 24/7-Betrieb
  • Durch die hohe Messgenauigkeit kann auf das extrem aufwendige und teure Schleifen auf Rund- und Profilschleifmaschinen bei den Kompressorrotoren verzichtet werden
  • Vorbearbeitung auf ein paar Zehntel Millimeter Übermaß, anschließend kompletter Scan des gefrästen Profils mit Formgenauigkeit und Konzentrizität in der Originalaufspannung

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Nocken für Kraft- und Nutzfahrzeuge

20 Millionen Antastungen durch simultanes Messen mit BLUM TC76 bei Strama-MPS
  • Inprozess Messtechnik von zwei Nocken (zeitgleich) in rund zwei Sekunden mit einer Messgeschwindigkeit von 3 m/min
  • Geringe Taktzeit und hohe Ausbringung durch Rundtaktbauweise
  • Keine Schwäche im Langzeitbetrieb trotz der hohen Messgeschwindigkeiten von 3 m/min
  • 100% stabiler Prozess mit 100% Gutteilen

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Aluminiumteile für die globale Elektroautoindustrie

Messtaster TC62 beim Hersteller von Fahrzeugteilen Kodaco Ltd. (Korea)
  • Führender Hersteller hochwertiger Aluminiumdruckgussteile unter Anwendung der HPDC-Technologie (High Pressure Die-Casting)
  • Verstärkte Entwicklung von Produkten für Elektroautos
  • Massive Steigerung der Produktivität durch den Einsatz von über 40 BLUM Messsystemen
  • Zunehmender Einsatz von hochwertigen, kostenintensiven Materialien intensiviert die Zusammenarbeit mit BLUM

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Leistungsfähige Chassis- und Rennmotorenteile

Werkzeugmesstaster Z-Nano bei Joe Gibbs Racing (NC, USA)
  • Kleine und größere Serien von internen und externen Motorkomponenten bis zum Antriebsstrang und der Radaufhängung
  • Deutliche Reduzierung von Ausschussrate und Ausfallzeiten
  • Erhöhung der verfügbaren Maschinenzeit und der Fertigungsqualität der Chassis- und Rennmotorenteile

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Kurbelwellen für Dieselmotoren

Messtaster TC52 und Lasermessbrücke bei Forges de Courcelles (Frankreich)
  • Herstellung von Kurbelwellen, Lenkgehäuse, Schaltgabeln, Antriebswellen und Fahrwerkskomponenten wie Achsschenkelbolzen für PKWs und Dreiecklenker für LKWs
  • Zum Großteil horizontale BAZ mit Pallettenwechseleinrichtungen, die kurze Produktionswechselzeiten ermöglichen
  • Vertikales Huron K2X10 BAZ nicht palettisiert, deshalb Zeiteinsparung bei der Messzeit durch maschinenintegriertes Lasermesssystem zur Werkzeugmessung

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Zur Lasermessbrücke MicroCompact NT

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Smart Factory, Industrie 4.0, Closed-Loop & IoT – Was genau ist das eigentlich?

Begrifflichkeiten einer automatisierten Fertigung kurz erklärt ...

  • Smart Factory
    Das Smart-Factory-Prinzip in der mechanischen Fertigung beschreibt eine voll vernetzte, digitalisierte Produktionsumgebung, in der Maschinen, Sensoren und Systeme eigenständig kommunizieren und Entscheidungen treffen. Durch Technologien wie das Internet der Dinge (IoT), künstliche Intelligenz (KI) und Big Data werden Produktionsprozesse automatisiert, flexibler und effizienter. Echtzeit-Daten ermöglichen eine vorausschauende Wartung, optimierte Abläufe und eine personalisierte Massenproduktion (Mass Customization). Ziel ist es, eine hochgradig anpassungsfähige und ressourcenschonende Fertigung zu schaffen.
  • Industrie 4.0
    Der Begriff Industrie 4.0 bezeichnet die vierte industrielle Revolution, die durch die Digitalisierung und Automatisierung von Produktionsprozessen geprägt ist. Sie umfasst die Vernetzung von Maschinen, Systemen und Daten. Ziel ist es, intelligente, selbstoptimierende und flexible Fertigungssysteme zu schaffen, die effizienter und anpassungsfähiger auf Kundenanforderungen reagieren können.
  • Closed-Loop
    Das Closed-Loop-Prinzip in der mechanischen Fertigung bezieht sich auf einen automatisierten Regelkreis, bei dem Prozessparameter kontinuierlich überwacht und bei Bedarf angepasst werden. Messwerte, z.B. von Werkstücken oder Werkzeugen, werden mit den Sollwerten verglichen. Abweichungen werden automatisch korrigiert, indem sich intelligente Maschinensteuerungen selbst justieren, um präzise und gleichbleibende Qualität sicherzustellen. Dies reduziert Fehler, erhöht die Effizienz, minimiert manuelle Eingriffe und ermöglicht damit eine mannlose Fertigung oder auch "Geisterschicht" genannt.
  • Internet der Dinge (IoT)
    In der mechanischen Fertigung ermöglicht das Internet der Dinge (IoT) die Vernetzung von Maschinen, Sensoren und Systemen, um Daten in Echtzeit zu erfassen und zu analysieren. IoT verbessert die Produktionsprozesse durch automatisierte Überwachung, vorausschauende Wartung und optimierte Abläufe. Vernetzte Geräte können selbstständig Informationen über den Zustand von Maschinen, Werkstücken oder Werkzeugen austauschen, was Stillstandszeiten reduziert, die Qualität erhöht und die Effizienz steigert. So unterstützt IoT die Umsetzung von Smart Factories und Industrie 4.0 in der Fertigung.